Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“

Das Auto bleibt stehn!

Wie in jedem Jahr wurden wieder die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ des Deutschen Kinderhilfswerks und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) veranstaltet. Im Rahmen der Mobilitätsbildung sollte dies auch vor bzw. nach den Herbstferien an der Hans-Sauter-Schule in den Unterricht eingebracht werden. Schon in den vergangenen Jahren waren die Elterntaxis immer ein großes Thema an der Schule. Vor allem durch die beengte Verkehrssituation mit Kindergarten und Schule an der gefährlichen Kreuzung Kelterstraße/Südstraße. Hier kam und kommt es oft zu schwierigen Situationen für die Kinder. Vor allem die Kinder, die zu Fuß oder mit dem Roller kommen, sind davon betroffen.

Schon im Vorfeld wurde bei allen Elternabenden über die Probleme informiert und versucht, die Eltern zu sensibilisieren. Vorschläge von Seiten der Schule, die Kinder laufen zu lassen oder sie am Parkplatz Festhalle abzusetzen, um die Verkehrssituation zu entzerren werden jetzt besser umgesetzt. Aus diesem Grund wurde das Problem jetzt auch mit den Schülern thematisiert. Schnell war den Kindern klar, welche Vorteile es für sie und die Umwelt bringt, wenn das Auto stehen bleibt.

Auf dem Ortsplan kennzeichneten die Kinder der einzelnen Klassen ihr Zuhause und es wurde überlegt, welche Kinder Laufgemeinschaften bilden können. Diese „Laufbusse“ sammeln auf ihrem Weg alle Kinder ein. Somit muss auch niemand alleine zur Schule laufen. Ebenso wurden Gründe angesprochen, wieso es für manche Kinder schwieriger ist in die Schule zu laufen. Auch hier wurde nach Lösungen gesucht. In einem Bewegungstagebuch trug jedes Kind seine Aktivitäten in einer Woche ein, um einen Überblick zu bekommen, ob es sich in manchen Bereichen noch mehr bewegen kann. Für die Kinder und Eltern der 1. Klassen wurde eine Schulwegsbegehung mit der Polizei angeboten, an der auch viele Eltern teilnahmen. Insgesamt kamen die Aktionstage bei den Kindern, Lehrerinnen und Eltern gut an. Jetzt heißt es weiterhin an dem Thema dran zu bleiben und es immer wieder im Unterricht einzubringen. Alle Beteiligten sind der Meinung, dass sich nur dadurch etwas am Verhalten der Kinder und Eltern ändern und sich die Verkehrssituation im Bereich der Schule entschärfen wird.

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