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Berufe von A bis Z
Schornsteinfeger bringen Glück
Am 15.01.26 besuchten wir Schornsteinfeger Mathias Abt. Damals durfte uns sein Vorgänger Schornsteinfegermeister Matthias Hampel in der Schule besuchen. Nach einer kurzen Begrüßung konnten wir unsere Fragen stellen. Davor zeigte uns Herr Abt seinen Koller, eine kragenlose schwarze Jacke mit zwei Reihen Goldknöpfe, ein weißes Mundtuch und den Zylinder. Glück bringt, wenn man an einem der goldenen Knöpfe reibt. Dies taten wir natürlich gern. Wir erfuhren, dass der Beruf sich mit der Zeit sehr gewandelt hat. Nicht nur das klassische Kaminkehren, Brandschutz, Feuerstättenschau, nach der fachgerechten Funktion der verschiedenen Heizungen zu schauen, sondern auch Energieberatung und Emissionsschutz gehören jetzt zu den wichtigsten Aufgaben. Früher war der Schornsteinfeger ein Wanderbursche. Da war es ein Glück, wenn der Schornsteinfeger vor der Tür stand und seine Dienste anbot. Er kehrte den Kamin, um somit die Gefahr eines Brandes vom Haus fern zu halten.
Wir durften auch verschiedene Messgeräte anschauen und testen. Darunter eine Minikamera, um auch in den kleinsten Winkel zu schauen, ein weiteres Messgerät, um die Feuchtigkeit zu messen. Herr Abt zeigte uns verschiedene Kehrgeräte: darunter den Kehrbesen mit einer Kugel und verschiedene Bürstenaufsätze. Um die Jahrhundertwende mussten noch Kinder mit einem Strohbesen von unten in den Kamin steigen und diesen putzen. Eine wichtige Frage beschäftigte uns noch. Darf der Schornsteinfeger am 24.12. den Kamin kehren? Die Antwort ist: Nein. Sonst kommen sich der Weihnachtsmann und der Schornsteinfeger in die Quere. Zum Schluss bekam jedes Kind seinen eigenen kleinen Schornsteinfeger als Glücksbringer.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Abt und seinem Team für diesen tollen Einblick in den Beruf.


